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„Umwelt- Klimaschutz ja, aber mit Vernunft und Augenmaß“

CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer, MdL spricht bei Neujahrsempfang und Wahlkampfauftakt über die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts

29.01.2020 | J.G.

Unterthingau/Ostallgäu Bilanz ziehen über das vergangene Jahr und vorausschauen auf das, was die Zukunft bringt – das macht einen Neujahrsempfang aus. Besonders erfreut zeigte sich die Kreisvorsitzende Angelika Schorer, MdL, dass neben Mandatsträgern und Ortsvorständen auch so viele neue und junge Mitglieder der Einladung in den Felderwirt nach Unterthingau gefolgt sind.

Schorer nutzte ihr Grußwort, um zurück zu blicken auf das vergangene Jahr und den Mitgliedern zu danken für deren Unterstützung und Mitarbeit besonders im Europawahlkampf. „Wir leben in der besten Zeit in der Geschichte unseres Landes“, fuhr Schorer in ihrem Ausblick fort. Gleichzeitig rief sie im Hinblick auf die Kommunalwahlen auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Wahlen sind keine Nebensache. Unsere Demokratie ist keine Nebensache. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Unsere Demokratie lebt vom Streit um die besten Lösungen.“
Dass in den vergangenen sechs Jahren im Landkreis gemeinsam mit den Kommunen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft viel vorangebracht wurde, machte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrem Grußwort deutlich: „Unsere Wirtschaft boomt – über Rezession wird bei uns höchstes geredet. Unsere Betriebe haben investiert.“ Auch in vielen anderen Bereichen gehe man voran und wappne sich für die Herausforderungen der Zukunft. „Wir retten zwar nicht das Weltklima, aber wir haben als erster Landkreis ein Klimaanpassungskonzept entwickelt“ so Zinnecker. Mit einer Tourismusstrategie, einem Wissenstransferzentrum im Bereich Tourismus, einem überregionalen Mobilitätskonzept und dem Zuschlag vom Bund als Wasserstoffregion sei man anderen Landkreisen weit voraus.
Der Marktoberdorfer Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell ging auf die Situation der Landwirte ein. Er könne gut verstehen, wenn diese derzeit auf die Straßen gingen. Ihnen allein die Verantwortung für den Zustand der bayerischen Gewässer zuzuschieben sei alles andere als fair. Auch könne etwas nicht stimmen, wenn der Liter Milch weniger kostet als ein Liter Wasser und ein Kilo Hähnchenschenkel im Discounter für 99 Cent angeboten würde. Man müsse sich den wahren Wert guter Lebensmittel wieder bewusst machen.
Klare Worte fand Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, in seiner Neujahrsrede: Artenschutz und Klima seinen 2019 zentrale politische Themen gewesen und würden uns auch in Zukunft beschäftigen. Dabei machte er deutlich, dass auch die CSU für den Erhalt einer intakten Natur stehe – schließlich habe man in Bayern dafür als die ersten überhaupt ein Umweltministerium eingerichtet. Natürlich wolle man sauberes Trinkwasser und die Lebensbedingungen auf der Erde für die nachfolgenden Generationen erhalten. Das alles stünde außer Frage. Dafür bringe man nicht nur ein eigenes bayerisches Klimaschutzgesetz auf den Weg, sondern investiere auch in den nächsten Jahren über 700 Millionen Euro in den Klimaschutz. „Es kann aber nicht sein“, so Kreuzer „, dass für alle Probleme bei Arten- und Klimaschutz unsere Landwirte als die Buhmänner der Nation herhalten müssen.“ Dies verletze die Ehre eines ganzen Berufstands. „Unsere Bauern arbeiten nicht nur hart für die Erzeugung hochwertiger regionaler Lebensmittel – Sie pflegen auch unsere Kulturlandschaft und leisten ganz praktisch Umweltschutz“ so Kreuzer weiter. Erfolge im Natur- und Artenschutz gebe es nur mit und nicht gegen die Landwirte.
Zur Kommunalwahl wies Kreuzer auf die Stärke der CSU hin – ihre Verankerung vor Ort, in den Rathäusern sowie den Kreis- und Gemeinderäten. Er dankte Landrätin Zinnecker und allen anwesenden Kommunalpolitikern für ihr Engagement und ihre Leistungen in der vergangenen Wahlperiode. „Maria Rita Zinnecker hat den Landkreis 2014 erobert und seither vieles vorangebracht“ so Kreuzer. Sie habe mit ihrer harten Arbeit und ihrem enormen Engagement einen klaren Vertrauensbeweis am 15. März verdient.

Gemütlich klang der Empfang beim gemeinsamen Abendessen aus. Als Überraschung weckte anschließend die Mundartdichterin Marlene Nieberle aus Obergermaringen mit ihren heiteren Gedichten die Lachmuskeln der Zuhörer.

Angelika Schorer, MdL

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